Haben Sie in Ihrer Schmuckschatulle Schmuck und möchten wissen aus welcher Epoche er stammt? Vielleicht handelt es sich hierbei um aktuell gefragten Jugendstil-Schmuck, der Ihrem Charakter oder Modegeschmack zwar nicht entspricht, aber durchaus interessant ist, wenn es um einen Ankauf/Verkauf geht! Bares und Wahres kann Ihnen hier eine adäquate Auskunft darüber erteilen, ob es sich um Schmuckstücke handelt, die vermutlich aus der Jugendstil Zeit stammen und, wenn gewünscht, ein Angebot für einen Ankauf offerieren. Seit 1926 hat Bares und Wahres seine Handelsbeziehungen stetig ausgebaut und ist ständig im Austausch mit seriösen Händlern und Sammlern von antiken Schmuckstücken, somit kann Bares und Wahres bei einem Ankauf von Jugendstil Schmuck meistens mehr als Materialwert an Kunden auszahlen! Informieren Sie sich kostenlos und unverbindlich bei unserem Sachverständigen-Team.

Der Jugendstil hatte seinen Ursprung in Frankreich Ende des 19.Jahrhunderts. Siegfried Bing eröffnete im Jahre 1895 in Paris seine Galerie mit dem Namen „Maison de l’Art Nouveau“ und war darauf bedacht neue Kunst zu zeigen und zu verkaufen. Die Galerie beeinflusste im weiteren Bestehen die Gestaltung vieler Objekte, wie Porzellan, Glas, Möbel, Schmuck und auch Bauwerke. In Frankreich wurde der Stil „Art Nouveau“ genannt. Bezeichnend für dieses Design waren Elemente aus der Flora, geschwungene Linien und Ornamente dominierten hier. Als weitere Merkmale kann man hier offensichtlich erotische, weibliche Dekore nennen oder auch Darstellungen von Pflanzen und Vögeln. Schmuck wurde vornehmlich in Gold und Silber gefertigt; die Technik der Emaillierung wurde sehr gerne angewandt. Der Schmuck war durch die Emaillierung und durch die Verwendung von Farbsteinen farbenfroh und trotzdem elegant gestaltet.  Schon bald erreichte die sogenannte „Art Nouveau“ (frz., neue Kunst) Deutschland und Österreich. Hier hatte Georg Grind im Jahre 1895 die Zeitschrift „Jugend“ herausgegeben. Wie in der Galerie von Siegfried Bing in Paris präsentierte die Illustrierte innovative Objekte junger Künstler. Anno 1897 fiel zum ersten Mal der Begriff „Jugendstil“ auf der Industrie-und Gewerbeausstellung in Leipzig.

Typisches Jugendstil Collier in Platin mit Peridot

In Deutschland war das Schmuckdesign des Jugendstils etwas verhaltener. Kräftige farbige Gestaltungen rückten hier mehr in den Hintergrund und die Formen wurden etwas geometrischer. Schnitzereien aus Horn oder Bakelit und die Verwendung von naturfarben Materialien oder Steinen traten hier vermehrt auf. Oftmals wurde auch Silberschmuck einfach vergoldet. Typisch für den Jugendstil sind Gemmen, verzierte Broschen oder auch Colliers, bestehend aus einem verspielt gestalteten Mittelstück befestigt an einem feinen Halskettchen.

Sie haben nun einen kleinen Eindruck erhalten, wie Jugendstil Schmuck beschaffen ist. Trotzdem ist die Bestimmung von Epochen beim Schmuck für Laien nicht immer einfach. Wenn Sie die Vermutung haben, dass Sie ein Stück oder mehrere Artikel des Jugendstil Designs besitzen, dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf! Wir ordnen Ihr Schmuckstück ein und wenn Sie einen Verkauf anstreben, erhalten Sie von uns ein adäquates Ankaufsangebot. Durch unser großes Netzwerk an Handelsbeziehungen sind bei uns vielfältige Optionen vorhanden, anstatt besondere Schmuckstücke nur auf Materialwert zu reduzieren!
Wir sind in NRW mit einem festen Sachverständigen-Team an 7 Standorten vertreten. In Wuppertal, Iserlohn, Essen-Kettwig, Duisburg, Aachen, Ratingen und Viersen. Außerdem finden in vielen deutschen Städten Aktionstage statt, wo wir Ihnen Rede und Antwort stehen. Informationen zur Kontaktaufnahme finden Sie unter dem Menüpunkt: Kontakt.