Yacht H. Görings „Carin II“

Heutzutage sind Fotos nichts Besonderes mehr. Jedes mobile Telefon verfügt mittlerweile über hochauflösende Kameramodule mit teilweise mehreren Linsen, die es einem jederzeit ermöglichen, einen Schnappschuss zu tätigen. Die Fotos werden dabei digital erfasst; das heißt, man kann sie nach Belieben löschen und vervielfältigen. Oft fassen Fotobibliotheken mehrere tausend Dateien. Das sah im Anfang ganz anders aus.
Die Fotografie ist eine der neueren Erfindungen unserer Zeit. Zwar gab es schon auf Jahrmärkten hin und wieder eine sogenannte Camera Obscura, auf Deutsch eine „dunkle Kammer“, doch die Lichtsilhouetten konnte man noch nicht dauerhaft auf einer Belichtungsoberfläche einfangen. Das änderte sich erst mit dem französischen Pionier Joseph Nicéphore Niépce, der 1826 auf die glorreiche Idee kam, eine mit Asphalt beschichtet Zinnplatte in einer Camera Obscura zu befestigen, die einige Minuten ohne Verwacklungen belichtet werden musste. Das erste Motiv der Welt war der „Blick aus dem Arbeitszimmer“. Ein an sich recht unspektakuläres Motiv. Was aber die Fotoplatte oder ein historischer Originalabzug so wertvoll macht, ist der historische Bedeutsamkeit.
Das erste Foto der Menschheitsgeschichte wäre in der Tat sehr wertvoll, wenn Sie es besäßen und zu unserer Wertschätzung von Bares und Wahres mitbringen würden. Es gibt aber natürlich auch Fotos nach 1826, die einen objektiven Marktwert haben. Woran genau Sie das festmachen können, werden wir Ihnen gleich schon erläutern.
Der Siegeszug der Fotografie trat seinen Lauf an. Wo es sich zuvor nur der gut situierte Adel und Klerus leisten konnte, sich auf Portraitgemälden für die Nachwelt oder die lebenden Untertanen verewigen zu lassen, sah dies dann ganz anders aus. Aber auch das Festhalten von historisch bedeutsamen Ereignissen wurde nun möglich – wenn auch die Realität oft spärlicher war als auf „nachgebesserten“ Inszenierungen mit Pinsel und Farbe. Nun aber wurde es auch dem breiten Bürgertum erschwinglich, die gesamte Familie hierarchisch inszeniert bei einem örtlichen Fotografen, in der eigenen guten Stube oder im Studio selbst ablichten zu lassen. Sie kennen die Familienfotografie von Ihren eigenen Vorfahren. Als es zunehmend kompaktere Kameras gab, wurden überdauernde Abbilder der Realität für nahezu alle Schichten erschwinglich. Wegen der kleinen Größe eröffnete dies darüber hinaus auch den Weg für die Spontanfotografie.

Luftwaffe

Als die Söhne und jüngeren Männer schließlich beim Militär dienten und in den Krieg eingezogen wurden, waren Fotos neben den Uniformen oft die einzigen Erinnerungsstücke an die „Alte Zeit“, falls man als einer der Lebenden aus dem Krieg zurückgekehrte. Für die Kinder und Enkel waren es die zentralen Anhaltspunkte, ihnen ihre politischen oder kriegerischen Erlebnisse anschaulich zu berichten.
Wenn Sie sich nun fragen, welchen Wert ihre Fotos tragen, dann sind Sie bei Bares und Wahres genau richtig. Allerdings gilt es wie bei allem, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wann haben Gegenstände einen Wert? Erstens, wenn sie selten sind. Aber das alleine reicht nicht aus! Sie müssen darüber hinaus eine erhöhte Nachfrage aufweisen.
Alle Fotos, die Ausschnitte aus bewegten Ereignissen oder bedeutende Persönlichkeiten abbilden, sind in der Regel wertvoll. Wenn Sie ein Foto ihres Großonkels besitzen, auf dem er als Kommandant auf der Spitze eines Panzerturms sitzt, dann hat das fotografische Bild dadurch einen wert, als dass es uns Zeugnis von einem turbulenten Massenereignis bietet: Dem Krieg. Wenn ihre Großmutter in einer kleineren Gemeinde gelebt hat, in der „Der Führer“ Adolf Hitler zu Besuch kam und er dabei abgelichtet wurde, wie er die Menschen begrüßt, dann hat ein solches Originalfoto auch einen Wert. Natürlich müssen nicht alle wertvollen Fotos aus Kriegen sein, aber Fotos von Massenereignissen bergen oft einen Wert in sich. Ebenso verhält es sich mit Fotos von bedeutenden Persönlichkeiten. Dies sind alle Arten von Fotos, ob nun im Portrait oder als Schnappschuss, die Leute zeigen, die die damaligen Gesellschaftsgeschicke nachhaltig geprägt haben. Diese können durchaus auch außerhalb der Kriegszeiten entstanden sein. Ein eigenes Foto von Konrad Adenauer als Vater der Bundesrepublik kann ebenso gefragt sein.

Der „Führer“

Bei Bares und Wahres stellen wir sicher, dass wir für Sie Ihr Foto nicht nur im Alter bestimmen, sondern auch zeitgeschichtlich einordnen. Darüber hinaus haben wir Zugriff auf einen internationalen Markt an Interessenten, die sehr am Ankauf von solchen historischen Zeitdokumenten interessiert sind. Besonders unsere ehemaligen Gegner sind am Stärksten an unserer deutschen (Kriegs-) Geschichte interessiert. Wir können Ihnen bei der Wertschätzung vor Ort in nahezu Echtzeit Informationen über einen möglichen Preis nennen. Wenn Ihr Foto also die beiden Kriterien der Seltenheit UND der Nachfrage erfüllt, werden Sie von uns ein unverbindliches Angebot für den Ankauf unsererseits erhalten.
Da wir Eingangs von der Digitalität der Fotos gesprochen haben: Wenn Sie nur Fotos haben und keine sonstigen Gegenstände, die sie bei uns wertschätzen lassen wollen, wie Kunst oder Schmuck, dann ist es Ihnen auch möglich, uns per WhatsApp an unsere Geschäftsnummer 0171 8121311 hochauflösende und gut belichtete Fotos zu senden. Alternativ freuen wir uns auch gerne über Ihren Anruf und am meisten natürlich über Ihren Besuch vor Ort