Die Breitling, mit Ihrem meist sportlichen Erscheinungsbild, hat eine besondere Stellung in der Uhrenwelt. Ihr Aussehen ist unverkennbar und daher als Statussymbol sehr beliebt bei ihren Besitzern und Trägern.
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Die Firma Breitling wurde im Jahre 1884 vom Uhrmacher Léon Breitling in Saint Imier (Schweiz) gegründet. Er konzentrierte sich von Beginn an auf die Fertigung von Chronographen, die ihren Einsatz in der Industrie, in der Wissenschaft, beim Sport und beim Militär finden. 1889 meldete Breitling ein Patent für ein einfaches, dünnes Taschenuhrmodell an, dass sich durch seine vereinfachte Herstellung und unkomplizierte Wartung auszeichnete. Das Patent wurde ihm zugesprochen und Breitling erhielt eine hohe Anerkennung für seine Schöpfung. Anno 1892 wurde die Firma, die bereits 60 Mitarbeiter beschäftigte, nach La-Chaux-de-Fonds verlegt. Im Jahre 1893 veröffentlichte Breitling ein Werk mit einer Gangreserve von 8 Tagen, 3 Jahre später dann ein Modell mit Pulsograph, welches für Ärzte sehr von Interesse war. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte Breitling innerhalb von 16 Jahren einen Abverkauf von über 100.000 Chronographen und Stoppuhren erzielt. Breitling gilt als der Erfinder des Timers/Tachymeters, womit Autofahrer ihre Geschwindigkeit messen konnten.
Léon Breitling stirbt bereits im Jahre 1914 und das Unternehmen ging an seinen Sohn Gaston Breitling über. Er verfolgte weiterhin sehr erfolgreich die Herstellung von Chronographen und entwickelte 1923 das erste Modell mit einem weiteren Drücker, zusätzlich zu dem in der Krone integrierten Drücker zum Starten und Stoppen der Stoppfunktion. Gaston Breitling starb sehr früh und plötzlich im Jahre 1927. Die Firma wurde zunächst 5 Jahre lang von einem aussenstehenden Team geleitet bis sein Sohn Willy, damals erst 14 Jahre alt, in seine Fußstapfen treten konnte. Im Jahre 1934 erstellte Willy Breitling den weltweit ersten Armbandchronographen mit 2 zusätzlichen Drückern. Anno 1936 entwickelte Breitling Chronographen  speziell für Piloten mit schwarzen Zifferblättern, gut erkennbaren Leuchtziffern und – zeigern plus drehbarer Lünette. Eine weitere Errungenschaft exklusiv für Piloten war die achttägige Gangreserve sämtlicher Borduhren, Zeitmessern und Fliegeruhren. Ab sofort belieferte Breitling die Royal Air Force. Das nächste Projekt von Willy Breitling war die Konstruktion einer Uhr für Wissenschaftler und Techniker, so entstand 1940 das Modell „Chronomat“ mit einem kreisförmigen Rechenschieber. Der Modellname setzte sich aus den Begriffen „Chronograph“ und „Mathematik“ zusammen.
Anno 1943 wurde unter der Kollektion „Premiére“, die ersten Armbandchronographen für die bürgerliche Bevölkerung präsentiert. Sie zeichnete sich durch ein eleganteres, detailliertes Design in hoher Qualität aus. Es folgten das Modell „Duograph Rattrapante“ mit Schleppzeiger-Funktion und „Datora Line“ mit Kalender- und Mondphasenanzeige. Ein weiteres, sehr bekanntes Modell wurde 1952 in den Verkauf gebracht, das Modell „Navitimer“, ebenfalls mit einem Rechenschieber, aber auf Bedürfnisse der Piloten ausgerichtet. Kurz darauf wurde die Breitling „SuperOcean“ veröffentlicht und das Modell „TransOcean“, beides Taucheruhren mit ebenso ausgeklügelten Komplikationen, wie die Modelle für die Luftfahrt. Die „Navitimer“ wurde 1962 vom Astronauten Scott Carpenter mit der Funktion der 24 Stundenanzeige ergänzt und startete dann im Mai 1962 auf Weltraummission mit dem Raumschiff „Aurora 7“. Im Jahre 1965 bekam das Modell „Top Time“ einen Auftritt an James Bond alias Sean Connerys Handgelenk. Er bekommt im Film von Q eine Breitling mit besonderen Funktionen. Weitere prominente Breitling-Träger waren Raquel Welch, Miles Davis und diverse Sportler und Astronauten.
1965 entwickelte Willy Breitling zusammen mit Jack Heuer (Tag Heuer) und Dubois-Débraz einen Chronographen  mit Mikrorotor und  zusätzlicher Aufzugskrone auf der linken Gehäuseseite, genannt „Chrono-Matic“. In den 70ern kam es zur sogenannten Quarzkrise, Die Quarztechnologie hielt Einzug in die Uhrmacherindustrie und Uhren mit Quarzwerken sind bei Endkunden gefragter, als mechanische Werke. Breitling stellte sich auf die Situation ein und verbaute nun Quarzwerke in ihre Uhren. Im Jahre 1979 verkauft Willy Breitling kurz vor seinem Tode seine Firma an den Pilot und Uhrmacher Ernest Schneider. Das Unternehmen zog im Jahre 1982 nach Grenchen (Schweiz) um. 1984 wurde das Modell „Chronomat“ von Breitling neu aufgelegt unter dem Einfluss und der Mitarbeit der „Frecce Tricolori“, die Kunstflugstaffel der italienischen Luftwaffe. Im Jahre 1985 folgte das neue Modell „Aerospace“ mit Quarzwerk und zwei Anzeigen, digital und analog. Im gleichen Jahr wurde die „Navitimer“ wiederholt auf den Markt gebracht, nun aber mit Handaufzugswerk. Eine weitere Auflage, diesmal mit Automatikwerk erschien 1987 und war wiederum ein Erfolgsmodell.
Das nächste Highlight wurde 1988 vorgestellt. Die „Emergency“. Sie wurde mit einem Notrufsender ausgestattet und weiter perfektioniert, bis 1995 die ausgereifte Version auf den Markt gebracht kam. Breitling feierte im Jahre 2009 125-jähriges Jubiläum und stellte mit dem Modell „B1“ ein eigens erbautes Werk für Automatikchronographen vor. Anno 2010 wurde das Modell „Chronospace“ in den Verkauf gebracht, 2015 folgte das Modell „Exospace B55“ mit der Möglichkeit diese mit einem Smartphone zu verbinden. Im Jahre 2017 wird der größte Teil der Manufaktur an CVC Capital Partners verkauft. Ein Jahr später auch die restlichen Anteile. Als Geschäftsführer wird Georges Kern (Sohn eines Düsseldorfer Luxus-Juweliers) ernannt.
Nachfolgend haben wir alle bekannten Kollektionen bzw. Modelle von Breitling für Sie aufgelistet:

Aeromarine
Avenger
Aviator 8
Chronomat
Chrono-Matic
Colt
Exospace B55 Connected
Bentley
Galactic
Montbriilant
Navitimer
Professional
Superocean
Top Time
Transocean
Windrider