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Die Firma Blancpain wurde 1735 von Jean-Jacques Blancpain in dem Schweizer Ort „Villeret“ gegründet. Sein Enkel, der auch ins Unternehmen einstieg, legte ab 1815 die ersten Grundlagen für die Serienproduktionen und so kamen 1926 die ersten Automatikuhren von Blancpain in den Verkauf. Die Modelle wurden „Harwood“ und „Rolls“ genannt. Der Urenkel des Gründers arbeitete ebenfalls im Unternehmen und nach seinem Tode im Jahre 1932 wurde das Unternehmen an 2 Mitarbeiter verkauft. Eine davon war Betty Fiechter, die nun als Geschäftsführerin fungierte. Betty Fiechter holte ihren Neffen Jean-Jacques Fiechter auch ins Unternehmen, dieser übernahm im Jahre 1950 die Firmenleitung. Blancpain fokussierte sich auf die Fertigung mechanischer Uhren und mochte von diesem Weg auch nicht abrücken. Im Jahre 1953 wurde die Taucheruhr „Fifty Fathoms“ im Auftrag des französischen Militärs für die Kampfschwimmereinheit hergestellt. Der Meeresforscher Jean-Jacques Cousteau trägt seine „Fifty Fathoms“ in seinen Dokumentarfilm „Die schweigende Welt“. Sie zeichnet sich durch ihre Wasserdichtheit bis 200 Meter Tauchtiefe aus. Im Jahre 1956 konzipierte Blancpain das damals kleinste, runde Automatikuhrwerk .
Anno 1970 wurde Blancpain von der Société Suisse pour l’Industrie Horlogère SA (SSIH) übernommen. Die SSIH wurde inzwischen in „Swatch Group“ umbenannt. Da Blancpain sich schon früh gegen Quarzwerke äußerte, stellte sie während der Quarzkrise die Produktion ein. Im Jahre 1983 wurden die Namensrechte des Unternehmens an Jacques Piguet und Jean-Claude Biver für umgerechnet 16600 € verkauft und der Sitz nach „Le Brassus“ verlegt. Unter deren Firmenführung wurden edle mechanische Luxusmodelle mit goldenem Gehäuse, Mondphase und handgenähten Lederbändern in den Verkauf gebracht. Die konsequente Haltung zu Quarzwerken zahlte sich aus und die mechanischen Uhrwerke erlebten ein Comeback. Blancpain fertigte eine Vielzahl an mechanischen Uhren wie Chronographen mit Schleppzeigern an. Die Manufaktur hatte sich ein großes Ziel gesetzt und zwar die Herstellung einer mechanischen Uhr die sämtliche Komplikationen in einer Uhr vereint. In den 90er Jahren wurde somit das Modell „1735“ veröffentlicht. Das Modell wies ein sehr flaches Werk auf, sowie einen ewigen Kalender mit Mondphasenanzeige , einen Chronographen mit Schleppzeiger, eine Tourbillon und eine Minutenrepetition. Sie gehörte mit ihrem Platingehäuse und der Vielzahl an Komplikationen zu den teuersten Armbanduhren der Welt mit einem Preis von 1 Millionen DM.
Im Laufe der 90er Jahre entstanden weitere feine, komplizierte, mechanische Uhren.
Anno 1994 wurde es wiederum etwas sportlicher im Design und in den Funktionen. Das Modell „2100“ wurde präsentiert. Diese Uhr wurde aus 185 Einzelteilen erbaut, davon 29 Lagersteine. Das Automatikwerk hat eine Laufzeit von 4 Tagen bzw. 100 Stunden. Es folgten weitere sportliche Modelle wie „Leman Flyback 2185“, die Fliegeruhr „Air Command“, eine Wiederauflage der „Fifty Fathoms“, sowie die „GMT 24“. Im Jahre 1992 wurde Blancpain erneut an die Swatch Group verkauft. Dieses Mal erfolgt der Transfer für einen Preis von umgerechnet über 55 Millionen Euro. Eine enorme Differenz zum Preis im Jahre 1983.
Die Firma hielt weiter an ihren Traditionen der Uhrmacherkunst fest und entwickelte weiterhin komplizierte, mechanische Werke. Im Jahre 2008 entsteht das erste Karussell, als Alternative zum Tourbillon, in der Geschichte der Uhrmacherkunst. Es wurde „Volant Une Minute” genannt.Blancpain hatte zahlreiche Verbindungen zum Motorsport und trat oftmals als Sponsor bei Gran Tourismo-Veranstaltungen auf.
Nachfolgend haben wir einige bedeutende Modelle von Blancpain für Sie aufgeführt:

Air Command
Fifty Fathoms
Le Brassus
Léman
L-Evolution
Villeret
Women