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Die Geschichte der Firma Audemars Piguet begann im Jahre 1875. Jules-Louis Audemars und Edward-Auguste Piguet schlossen sich im Alter von 22 und 24 Jahren zusammen und begannen in einem Schweizer Bergdorf namens „Le Brassus“ in der Region Vallèe du Joux (Sitz vieler Schweizer Uhrenmanufakturen) mit der Fertigung von Uhren in Ihren Privaträumen.
6 Jahre später im Jahre 1881 entschieden sie sich zur Firmengründung.
Während Audemars für technische Arbeiten zuständig war, übernahm Piguet die kaufmännischen Tätigkeiten.

Die Fertigung von komplizierten und qualitativ hochwertigen Taschenuhren stand zunächst im Mittelpunkt der beiden Freunde, so dass bereits 1882 Taschenuhren mit Minutenrepetition, ewigem Kalender oder als Chronograph entstanden. Ihre Taschenuhren wurden im Laufe der nächsten Jahre bereits sehr erfolgreich verkauft, als 1889 dann die Weltausstellung In Paris mit dem Themenschwerpunkt Maschinen und Elektrizität stattfand.
Kurz vor der Ausstellung wurde der Bau des Eiffelturms abgeschlossen, somit wurde der Eiffelturm als Eingang zur Weltausstellung genutzt. Das Modell „Grande Complication“, welches die drei Funktionen Minutenrepetition, ewiger Kalender und Chronograph in einer Taschenuhr vereinte, gewann nun auf der Weltausstellung eine Medaille und die Bekanntheit und das positive Ansehen der Manufaktur schritt weiter voran.
2 Jahre später entwickelten Audemars und Piguet das weltweit kleinste Uhrwerk mit Minutenrepetition, dem akustischen Signal per kleinen Hämmerchen für die Anzahl der Minuten. Zielstrebig folgte dann 1892 die erste Armbanduhr mit Minutenrepetition. Der Verkauf der Uhren war weiterhin erfolgreich, so dass inzwischen Verkaufsstellen in Berlin, London, Paris, New York und Buenos Aires eröffnet werden konnten.
Die Firmengründer starben kurz hintereinander im Jahre 1918 und 1919 und die Firmenführung ging auf die 2.Generation der Familie über. Von nun an konzentrierte man sich mehr auf die Entwicklung und Fertigung hochwertiger und modischer Armbanduhren. Die Nachfrage nach Edelmetallen und Edelsteinen war hoch und Audemars Piguet hatten sich gut positioniert. Die Manufaktur lieferte bereits Rohwerke und Uhren an bekannte Juweliere, wie Tiffany oder Van Cleef & Arpels. Die Weltwirtschaftskrise wurde mit Staatshilfen überstanden; ebenso der 2. Weltkrieg.
Ein Aufschwung zeichnete sich aber schon ab, da der Verkauf der Armbanduhren in den USA relativ hoch war. Die Schweiz, Deutschland und Italien zogen mit hohen Verkaufszahlen nach.
1960 entstand das Kaliber 2120, zu dieser Zeit, das weltweit flachste Automatikuhrwerk mit nur 2,45 mm Höhe.
1972 gelang Audemars Piguet ein weiterer Erfolgsschlag. Der Schweizer Uhrendesigner Gérald Genta entwarf das Modell „Royal Oak“, dass wohl bis heute immer noch bekannteste Modell von Audemars Piguet.
Das erste Modell dieser Sportarmbanduhr bestand aus Edelstahl und war mit einem damaligen Preis von umgerechnet 3360 € teurer als ein klassisches Modell in Gelbgold. Der Name „Royal Oak“ hat den Ursprung aus einer Begebenheit im 17. Jahrhundert. König Charles der II. von England versteckte sich 1651 in der Baumkrone einer Eiche vor seinen Verfolgern. Diese Eiche wurde später „Royal Oak“ genannt.
1986 wurde von Audemars Piguet die erste und damit auch flachste Automatikarmbanduhr mit Tourbillon serienmäßig auf den Markt gebracht, die „Tourbillon Automatique“.
Das Tourbillon gewährleistet eine Ganggenauigkeit unabhängig davon, in welcher Lage sich die Uhr befindet oder bewegt.
1993 wurde das Modell „Royal Oak“ modernisiert und es entstand das Modell „Royal Oak Offshore“ mit noch maskulinerem und sportlicherem Look. Die Vermarktung geschah sehr erfolgreich durch Sponsoring von Arnold Schwarzenegger in den Filmen „End of Days“ und „Terminator 3“.
Es folgten eine Sonderedition mit der Bezeichnung „Royal Oak Offshore Pablo Montoya“ in Titan, Rotgold oder Platin, sowie eine Sonderedition zu Ehren von Michael Schumacher ebenso in Titan, Rotgold, Platin.
Mittlerweile sind viele verschiedene Ausführungen der beliebten „Royal Oak“ bezüglich der Optik, aber auch der Funktionen erschienen. Ein weiteres Modell mit dem Namen „Jules Audemars“ zeichnet sich durch die klassische runde Gehäuseform, zurückhaltendem Design, sowie für Audemars Piguet typisch, raffinierte Komplikationen aus.
Das Modell mit rechteckigem Gehäuse wurde nach seinem zweiten Gründer benannt: „Edward Piguet“. Ein etwas aus der Reihe fallendes Modell nennt sich „Millenary“; auffallend bei dieser Automatikarmbanduhr mit leicht ovalem Gehäuse, ist die Asymmetrie des Zifferblattes, sowie das filigrane Erscheinungsbild des Gehäuses.
Das positive Ansehen von Audemars Piguet und die Nachfrage bei Sammlern ist bis heute ungebrochen. Audemars Piguet Uhren besetzen die Rangliste der teuersten Uhren der Welt.
Nachfolgend haben wir nochmal alle Kollektionen bzw. Hauptmodelle Audemars Piguets für Sie aufgeführt:

Air King
Code
Huitème
Promesse
Royal Oak
Royal Oak Offshore,
Jules Audemars
Millenary,
Edward Piguet