Griechische Ikone, Gottesmutter Eleusa und 4 Heilige, Eitempera auf Kreidegrund, von 1732

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Griechenland ist Orthodox geprägtes Land. Wer schon mal in Griechenland Urlaub gemacht hat, kann es nur bestätigen, Kloster und wunderschöne Kirchen sind in Griechenland an jedem Ort zu bewundern. Natürlich spielt die Ikonenmalerei in diesem Land eine wichtige Rolle. Wer die Kunst der Ikonenmalerei erlernen will, muss sich auf die Tradition der Kirche einlassen. Das ist ein langer Weg; man muss die überlieferten Formen studieren, Bildsprache richtig interpretieren und vieles mehr. Griechische Ikonen sind meisten auf Holz in Tempera gemalt. Andere Techniken zur Herstellung der Ikonen sind natürlich auch bekannt, das sind z.B. geschnitzte Ikonen oder Ikonen die aus dem Metall gegossen sind.
Holzikonen werden meistens auf Lindenholz oder auf eine andere harzfreie Holzart gemalt. Die Holztafel wird zunächst rau gebürstet, die Malfläche wird mit Leinen (später auch mit Papier) überklebt. Darauf werden mehrere Kreideschichten mit Knochenleim aufgetragen, zuletzt wird alles glatt geschliffen, so dass zunächst ein weißer Grund entsteht. Der Hintergrund wird vergoldet. Damals war nur Blattgoldvergoldung bekannt. Die Vergoldung soll aber nicht protzig sein und mehr in den Hintergrund treten. Dann wird die Farbe aufgetragen. Die Auswahl der Farben wird nicht dem Zufall überlassen. Zuerst werden dunkle Farben benutzt und zum Schluss die hellen Farben. Wenn die Ikone fertig ist, lässt man sie ein Jahr lang ruhen. Sobald alle chemischen Prozesse abgeschlossen sind, wird die Ikone mit Leinöl eingegossen.Die Farben spielen bei der Ikonenmalerei eine besondere Rolle. Wie bereits erwähnt, wird der Hintergrund meistens aus Blattgold gefertigt, welches das göttliche Licht verkörpern soll. Weiß ist die Farbe des Lichtes, Grün und Blau wird mit der Schöpfung assoziiert und dunkelrot als Farbe des Göttlichen.

Bekannte Ikonenmaler Griechenlands
Viele Ikonenmaler In Griechenland sind meistens anonym. Zwei Namen werden in der Geschichte dennoch erwähnt. 

Theophanes Streletzas Bathas (ca. 1500-1559)
Dieser Künstler war ein Mönch und Vertreter der kretischen Schule und wurde durch seine Fresken sehr berühmt. Er widmete sich vor allem der Klostermalerei. Er ist in die Geschichte eingegangen, als Hüter der griechischen Malerei. Er sorgte dafür, dass die Formen der Kunst während der Herrschaft der Türken erhalten blieben.

El Greco (1541-1614)
El Greco wurde im Jahre 1541 im heutigen Heraklion geboren. Er war einer der besten Ikonenmaler seiner Zeit auf Kreta. El Greco war ein Naturtalent, neben der Ikonenmalerei beschäftigte er sich mit Gemäldemalerei, Bildhauerei und Architektur. El Greco wanderte nach Italien aus und malte zunächst in Venedig, dann in Rom und auch in Madrid. Unter anderem lebte er auch in Toledo (Spanien), wo er für das spanische Königshaus mehrfach Kunstwerke malte. Obwohl der Meister Jahrzehnte im Ausland verbracht hatte, war es doch seine letzte Wille, ihn nach dem Tod in Griechenland zu beerdigen. Wo sein Grab sich befindet, ist bis heute leider unbekannt.

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