9 Feb. 2025
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Die 4 bekanntesten Diamantschliffe und Ihre Geschichte

Diamanten werden in verschiedenen Schliffformen angeboten, von denen jede einzigartige Eigenschaften aufweist, die den Glanz und die Ausstrahlung beeinflussen. Die Wahl des Schliffs bestimmt nicht nur das Erscheinungsbild des Steins, sondern auch, wie das Licht reflektiert wird. In diesem Artikel besprechen wir die vier bekanntesten Schliffe: Brillant, Prinzess, Oval und Smaragd.

1. Brilliantschliff – maximale Brillanz

  • Erfinder: Marcel Tolkowsky
  • Entstehungsjahr: 1919
  • Anzahl der Facetten: 57 oder 58
  • Form: Rund

Der Brillantschliff ist der weltweit beliebteste Schliff. Der belgisch-jüdische Mathematiker und Diamanthändler Marcel Tolkowsky entwickelte 1919 eine Formel, mit der er die idealen Proportionen berechnete, um eine maximale Lichtreflexion zu erzielen. Er stammte aus einer Familie von Diamantenschleifern und arbeitete seine Theorie in seinem Buch „Diamond Design“ aus. Seine Berechnungen führten zum modernen Brillantschliff, der mit 57 oder 58 Facetten eine unvergleichliche Brillanz erzeugt.

2. Prinzessschliff – Modern und spritzig

  • Erfinder: Betzalel Ambar & Israel Itzkowitz
  • Entstehungsjahr: 1979
  • Anzahl der Facetten: 58
  • Form: Quadratisch mit scharfen Kanten

Der Prinzessschliff wurde von den israelischen Diamantenschleifern Betzalel Ambar und Israel Itzkowitz entwickelt. Sie arbeiteten gemeinsam in Los Angeles und hatten sich auf innovative Schliffformen spezialisiert. Mit dem Prinzessschliff wollten sie eine moderne Alternative zum Brillantschliff bieten. Das quadratische Design mit scharfen Kanten und 58 Facetten sorgt für eine starke Brillanz und ist zudem sehr effizient, da beim Schleifen weniger Rohstein verloren geht.

3. Ovalschliff – Ein eleganter Klassiker

  • Erfinder: Lazare Kaplan
  • Entshungsjahr: 1960
  • Anzahl der Facetten: 57 of 58
  • Form: länglich oval

Der oval geschliffene Diamant wurde in den 1960er Jahren von Lazare Kaplan, einem berühmten russisch-amerikanischen Diamantenschleifer, entwickelt. Kaplan war bekannt für seine außergewöhnliche Handwerkskunst und seine Fähigkeit, beschädigte oder unförmige Diamanten in wunderschöne Steine zu verwandeln. Die ovale Form verbindet die Brillanz eines Brillanten mit einer länglichen Silhouette, wodurch der Diamant größer wirkt als ein runder Stein mit demselben Karatgewicht.

4. Smaragdschliff – Luxuriös und zeitlos

  • Erfinder: Unbekannt (entstand in der Art Déco-Epoche)
  • Entstehungsjahr: 1920
  • Anzahl der Facetten: 50 tot 58
  • Form: rechteckig mit abgeschrägten Kanten (achteckig)

Der Smaragdschliff wurde in der Art-déco-Zeit der 1920er Jahre populär. Obwohl der genaue Erfinder unbekannt ist, wurde dieser Schliff ursprünglich für Smaragde verwendet (daher der Name), bevor er für Diamanten populär wurde. Die großen, offenen Facetten sorgen für einen spiegelartigen Effekt und betonen die Reinheit des Steins. Dieser Schliff strahlt Luxus aus und wird oft für exklusiven Schmuck gewählt.

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Marius Tsakonis

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