Bei einer Haushaltsauflösung oder der Abwicklung eines Nachlasses fallen einem oftmals sehr viele Schriftstücke in die Hände. Hier können auch nicht so erfreuliche Dokumente wie Verleihungsurkunden, Besitzurkunden und -zeugnisse oder Anerkennungsurkunden aus dem 1. oder 2. Weltkrieg dabei sein. Erfahrungsgemäß sind solche Funde für unsere Kunden oft erschreckend oder schambehaftet. Es ist auch schon vorgekommen, dass Kunden derartige Nachweise in Altpapiercontainern gefunden haben und sie uns dann vorgelegt haben. Wir möchten Ihnen eindringlich dazu raten, diese Dokumente nicht einfach zu entsorgen. Bei Bares und Wahres erhalten Sie diskret, kostenlos und unverbindlich eine Wertschätzung und können Ihre Funde auch an uns verkaufen. Bares und Wahres beschäftigt sich seit Gründung durch Marius Tsakonis mit Militaria wie Orden, Ehrenzeichen, Uniformen, Urkunden usw. und verfügt über ein seriöses Netzwerk an Handelsbeziehungen. Bares und Wahres ist somit in der Lage Ihnen bei einer Verkaufsabsicht einen realistischen und fairen Preis zu zahlen. Der Ankauf-/Verkaufsmarkt im Bereich Militaria ist nicht zu verachten, hier werden oft überraschende Werte erzielt!

Konvolut an Verleihungsurkunden

 

Im Ersten und Zweiten Weltkrieg erhielt man mit der Aushändigung eines Orden oder Ehrenzeichen für außergewöhnliche Dienste oder Taten größtenteils auch eine Verleihungsurkunde. Sie diente als Nachweis und Dokumentation der Verleihung. Die Verleihungsurkunde enthielt den Namen des Empfängers, die Position oder Tätigkeit, die genaue Bezeichnung des Ordens oder Ehrenzeichens, Datum, Name und Unterschrift des Herausgebers, Urkundennummer und in besonderen Fällen eine Beglaubigung. Konnte der Empfänger seinen Orden oder sein Ehrenzeichen nicht persönlich entgegennehmen, da er beispielsweise noch im Einsatz war, erhielt er per Brief nach Hause oder per Telegramm an die Dienststelle vorläufig eine Besitzurkunde. Durch Anmeldung und Vorlage der Besitzurkunde bei der entsprechenden Ausgabestelle wurde ihm sein Ehrenzeichen oder Orden dann persönlich verliehen. Die Anerkennungsurkunden wurden auch sehr zahlreich für diverse Leistungen ohne einen zusätzlichen Orden oder ein Ehrenzeichen verliehen. Diese Urkundenvergabe beschränkte sich nicht nur auf Einsätze im Krieg oder Ähnliches, sondern sie wurden auch zum für treue Mitarbeiter oder besonderen Arbeitseinsatz von Mitarbeitern in Firmen oder Unternehmen verliehen. Hervorzuheben ist hier die „Besondere Anerkennungsurkunde des Oberbefehlshabers des Heeres“. Diese Urkunde wurde von 1941 bis 1945 an 1302 einzelne Soldaten oder auch Truppeneinheiten des Heeres verliehen. Voraussetzung war eine einmalige und außergewöhnliche Tapferkeitstat einer Kampfeinheit oder eines einzelnen Soldaten auf dem Schlachtfeld.

Flottenkriegsabzeichen mit Verleihungsurkunde

Falls Sie derartige Urkunden besitzen oder sie sind Ihnen in einem Nachlass begegnet, dann informieren Sie sich bei uns über die Werte! Für eine Wertschätzung oder einen Ankauf ist es immer vorteilhaft, wenn sonstige dazugehörige Dokumente wie Fotos, Ausweise oder gar Orden/Ehrenzeichen auch noch vorhanden sind und uns als Set vorgelegt werden. Hier sind höhere Werte und Ankaufspreise für Sie zu erwarten. Natürlich ist es auch kein Problem, wenn Sie uns nur die Urkunden vorzeigen. Genauso können Sie uns sämtliche andere Schriftstücke aus Kriegszeiten vorlegen. Ob es sich nun um private Briefe oder offizielle Post handelt, hier verstecken sich oft beachtliche Werte! Scheuen Sie sich daher nicht davor, Bares und Wahres um Rat zu fragen. Wir sind Ihnen gerne diskret, kostenlos und mit dem nötigen Einfühlungsvermögen behilflich. Sie finden uns in NRW an 7 Standorten mit einem festen Team an Sachverständigen in Wuppertal, Iserlohn, Duisburg, Essen-Kettwig, Ratingen, Viersen (Hauptsitz) und Aachen, außerdem sind wir in vielen Städten Deutschlands in Form von Aktionstagen für Sie vor Ort.
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